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Tipps für die Erkältungszeit

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Schnupfen, Husten und Halsbeschwerden sind lästige Begleiter der Erkältung. Und die hat in der jetzigen Jahreszeit Hochkonjunktur. Die Viren verändern sich ständig, so dass sich der menschliche Körper mit seinem Immunsystem nicht wirklich auf die Abwehr einstellen kann. Dennoch kann man einem grippalen Infekt durchaus vorbeugen. Auch sonst gibt es so einige Tipps und Tricks, die schnell helfen, wenn einen die Erkältung erwischt hat.

Ausreichend Schlafen

Eine gehörige Portion Kraft tankt der Körper immer dann, wenn ihm ausreichender Schlaf angeboten wird. Die Immunzellen sind während dieser Phase besonders aktiv und attackieren die Erkältungsviren wirkungsvoll. Auch das Stresshormon Cortisol, das die Immunabwehr an seiner vorrangigen Schutzfunktion hindert, bewegt sich nur reduziert im Körper. Je mehr und tiefer man schläft, desto weniger vermehren sich die Schnupfenviren. Sechs bis sieben Stunden Schlaf sind zu empfehlen. Auch ansonsten sollten lange Ruhezeiten eingehalten werden.



Bäder gegen Erkältung

Ein warmes Bad (33 bis 38 Grad) ist ein altbewährtes Mittel gegen Erkältung. Als Badezusätze empfehlen sich Kampfer sowie verschiedene ätherische Öle aus Rosmarin, Eukalyptus, Kiefernadeln und Thymian. Die Zusatzstoffe lindern Gliederschmerzen, entspannen die Muskulatur und Bronchien und sorgen für freie Atemwege. Das Bad sollte nicht mehr als 15 bis 20 Minuten andauern. So wird der Kreislauf sanft entlastet. Nach dem Bad warm in eine Decke einpacken und sich eine Ruhepause von mindestens zwei Stunden gönnen. Besser, direkt danach ins Bett. Wer bereits unter Fieber leidet, muss gänzlich darauf verzichten.

Chili – ein wahrer Erkältungskiller

Erkältungsviren lassen sich wirkungsvoll durch entzündungshemmende und antibakteriell wirkende Inhaltsstoffe aus Nahrungsmitteln bekämpfen. Dazu zählt auch das "scharfe Chili". So fördert beispielsweise eine heiße Suppe mit Vitamin C haltigen Chili nicht nur das Schwitzen, sondern auch die Durchblutung von Schleimhäuten wird dadurch angeregt. Diese sind dadurch perfekt gegen den Kampf mit den Erregern gerüstet. Auch wirkt die Substanz lindernd auf Halsschmerz und sorgt für eine freie Nase.

Duftlampen – nicht nur Aromaspender

Duftlampen lassen sich optimal für den Kampf gegen Husten, Schnupfen und Co. nutzen. Duftzusätze wie Rosmarin-, Thymian-, Lavendel- oder Eukalyptusöle sind pflanzliche Helfer gegen Erkältungen in Form einer Aromatherapie. Ätherische Öle wie Thymianöle wirken dabei unmittelbar positiv auf die Atemwege ein und entfalten schnell ihre schleimlösende und antibakterielle Wirkung. Der Duft von Lavendel
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ist ideal gegen Halsschmerzen und sorgt für einen ruhigen Schlaf. 2 bis 10 Tropfen zum Verdampfen in die Duftlampe geben.

Eiweiß stärkt das Immunsystem

Eine gesunde Ernährung ist für den menschlichen Körper essentiell. Bei einem grippalen Infekt steigt der tägliche Bedarf an Eiweiß um bis zu 40 % an. Wer sein Immunsystem stärken will, benötigt daher zwingend eine zusätzliche Menge an Proteinen. Etwa 50 bis 70 Gramm leicht verdauliches Eiweiß über den Tag verteilt sind dabei schon erforderlich. Enthalten sind die notwendigen Portionen in allen Molkereiprodukten, Fisch und Fleisch.

Fieber – hilfreich bei Erkältung

Bei einer leicht erhöhten Temperatur (38,5 Grad C) sollten keine Maßnahmen zur Senkung ergriffen werden. Fieber hilft bei der Heilung, denn viele der ungeliebten Eindringlinge überleben eine Temperatur ab 38,5 Grad nicht. Der Stoffwechsel wird angeregt und dadurch Entzündungsherde schneller gehemmt. Steigt das Fieber deutlich über 39 Grad an, zunächst mit kühlen Wadenwickel das Absenken versuchen. Hilft dieses nicht, den Arzt aufsuchen.

Glutamin – ein wichtiger Baustein im Immunsystem

Eine eiweißreiche Ernährung sorgt für die Bildung von Aminosäuren im Muskel. Ein organischer Prozess verwandelt diese zu Glutamin. Bei einem Infekt werden dem Muskel bis zu 10 Mal mehr des Stoffes entzogen als bei einem gesunden Menschen. Es entsteht also ein Mangel, wodurch die Killerzellen des Immunsystems deutlich an Effektivität verlieren. In Nahrungsmitteln wie Vollkornprodukten, Reis, Walnüssen, Sojabohnen oder Fisch und Fleisch ist das wertvolle Glutamin enthalten. Doch auch als Nahrungsergänzungsmittel ist das Pulver hochwirksam.

Hühnersuppe – ein bekanntes Hausmittel

Hühnersuppe schmeckt und wärmt. Doch vor allem der hohe Zinkgehalt stärkt nachhaltig die Abwehrkräfte. Das enthaltene Cystein sorgt für das Abschwellen der Schleimhäute und wirkt darüber hinaus entzündungshemmend. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Wirkung offenbar aus dem Knochenmark der Tiere stammt. Ein Suppenhuhn sollte für die Suppe gekocht werden.



Inhalieren tut gut

Ob über einem brodelnden Topf oder einem Inhaliergerät – richtiges Inhalieren befreit die Schnupfennase, lindert Hustenreiz und befeuchtet die Schleimhäute. Einfach Kamille (auch Extrakt), Öle aus Latschenkiefer oder Eukalyptus hinzugeben und schon geht es aufwärts. Nicht mehr als zwei bis drei Mal täglich für 10 Minuten anwenden.

Joggen – aber leicht

Erkältungsviren lieben trockene Schleimhäute und Kühle. Bei leichtem Joggen wird insbesondere die Durchblutung der Nase verbessert – ihre Temperatur steigt
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an. Zwar lassen sich Viren nicht "rausschwitzen", dennoch wird die Lebensdauer der nervigen Eindringlinge erheblich verkürzt. Maximal 20 Minuten Dauerlauf reichen aus. Ansonsten besteht die Gefahr der Überlastung.

Kartoffelwickel gegen Husten

Das bekannte Hausmittel hat sich gegen Husten bewährt. Die Kartoffel wird erhitzt und gibt kontinuierlich wohltuende Wärme ab. 30 Minuten kochen und anschließend zerquetschen. Die Masse in ein Leinentuch geben und auf die Brust legen. Erst wenn die Knolle vollständig ausgekühlt ist, das Tuch abnehmen. Zwei bis drei Mal täglich wiederholen.

Lachen – das wahre Lebenselixier

Lachen ist gesund und vertreibt Schnupfen. Dadurch steigt das Immunglobulin A rasant im Hals- und Rachenraum an. Die körpereigenen Abwehrstoffe vernichten die Erreger, die verantwortlich für Husten, Erkältung und Halsschmerz sind. Fröhliche Menschen sind und bleiben gesünder.

Meerrettich – der Allrounder

Meerrettich gilt als scharfe Waffe gegen eine Erkältung mit einem hohen Vitamin C Gehalt. Einmal von der Schale befreit, verwandelt sich der Inhaltsstoff Sinigrin in Senföl. Das Öl greift die Erreger an und befreit den Körper davon. Verstopfte Nebenhöhlen werden befreit, Atemwege und Rachenraum werden geschützt.

Niesen – Adieu ihr Viren

Mit jedem Niesen werden Viren und Bakterien mit Volldampf aus der Nase geschleudert. Daher niemals das Niesen unterdrücken. Dabei der Umgebung zuliebe stets ein Taschentuch benutzen, damit sich die Keime nicht rapide vermehren.



Ohrenschmerzen – was hilft?

Ohrenschmerzen sind oftmals Begleitsymptome einer Erkältung. Neben Ohren- und Nasentropfen helfen auch Hausmittel. So zerkleinert und zerdrückt man eine Zwiebel und gibt die Substanz in ein Tuch. Wenn dieses sich mit dem Zwiebelsaft vollgesogen hat, für etwa 20 Minuten auf das Ohr legen. Einmal täglich anwenden.

Pflanzen haben eine Heilkraft

Viele Pflanzen wie Salbei (entzündungshemmend, hilft bei Husten), Tannenspitzen (1-2 Spitzen in einer Tasse mit kaltem Wasser 6 Stunden ziehen lassen, dann Wasser erwärmen. Mit Honig süßen. Hilft gegen Halsschmerz und Heiserkeit) sind natürliche Helfer bei Schnupfen und Co. Ohne Nebenwirkung.

Quarkwickel

Vor der Anwendung den Quark eine Stunde zuvor aus dem Kühlschrank holen und dann fingerdick auf ein Leinentuch aufbringen. Dann mit der Quarkseite auf den Hals legen und ein zweites Tuch darüber binden. Abnehmen wenn das Tuch warm wird und der Quark getrocknet ist. Mehrfache Wiederholungen am Tag empfehlenswert.

Reizhusten – was hilft

Reizhusten ist trocken. Neben einer hohen
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Flüssigkeitsaufnahme dämmen pflanzliche Mittel wie Isländisches Moss, Anisöl oder Kampfer den Husten deutlich ein. Die Öle sollten zusammen mit warmem Tee vermischt werden.

Tee trinken

Zwei Liter warmer Tee sollte bei einer beginnenden Erkältung getrunken werden. Pfefferminztee wirkt auf die oberen Atemwege, Holundertee schweißtreibend. Eine Mischung aus Johannisbeer- und Hagebuttentee stärkt das Immunsystem und liefert jede Menge Vitamin C.

Salzwasser gurgeln

Sanfte Hilfe gegen Bronchitis liefert das Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser. ¼ Teelöffel Salz in das Wasser geben und 3 Minuten lang gurgeln. Die Viren werden abgetötet und über die Schleimhäute ausgespült. Besonders hilfreich bei beginnenden Halsschmerzen.

Übertragung – wie man sich schützt

Erkältungsviren werden durch Tröpfchenbildung übertragen. Im Zug hustet der Sitznachbar, an der Kasse niest die Verkäuferin. Selbst beim Händeschütteln oder Anfassen einer Türklinke kann es einen erwischen. Möglichst den Kontakt der Hände mit den Schleimhäuten vermeiden, denn so gelangen die Eindringlinge schnell in die Atemwege. Häufiges Händewaschen ist angesagt.

Vorbeugen

Eine ausgewogene, vitaminreiche (Vitamine C insbesondere) Ernährung ist besonders wichtig. Spaziergänge in frischer Luft, ausreichend Schlaf, Abstand zu Infizierten halten und moderater Sport ergänzen das Vorbeugungsprogramm sinnvoll.

Wärmflasche nutzen

Kälte allein verursacht keine Erkältung, doch in einem ausgekühlten Körper vermehren sich Viren schneller. Eine mit heißem (nicht kochendem) Wasser gefüllte Wärmflasche sorgt für Wohlgefühl. Insbesondere die Füße sollten bedacht werden, denn in kalten Füßen ist die Durchblutung gehemmt und Viren setzen sich fest.

X-fach Naseputzen

Zwiebeln während des Schlafs in eine Schale gelegt befreit die Nase von Schleim. Auch ätherische Öle, auf Papiertaschentücher geträufelt (keine Stofftücher verwenden!), lösen den Schleim, so dass die Erreger herausgeschnäuzt werden. Nicht zu heftig schnäuzen, denn durch den Druck können die Viren in die Nebenhöhlen gepresst werden.

Yoga

Verschiedene, moderate Yogaübungen wie die Brücke (erleichtert das Abhusten) oder der Kopfstand (fördert den Schleim aus den Bronchien) sind ideal bei einer Erkältung. Yoga stärkt das Immunsystem und wirkt daher auch präventiv.

Zink – Spurenelement

Studien belegen, dass Zink die Infektionsdauer deutlich verringert. Frauen und Männer sollten 75 mg und Kinder 35 mg täglich zu sich nehmen. Enthalten ist das wertvolle Spurenelement vorrangig in Brot und Fleisch. Doch auch in Tablettenform lassen sich so Husten (um 45 %) und Halsweh (um 35 %) verkürzen, wobei der Zeitraum der Einnahme von bis zu 14 Tagen nicht überschritten werden sollte.

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